Zu Fuß ging es für die Teilnehmenden aus Mitgliedskommen der AGFK-BW direkt zum Amt für Straßenbau und Erschließung. Hier konnten die Teilnehmenden die städtischen Strukturen und Hintergründe kennenlernen und auch schon einmal im Vorher-Nachher-Vergleich einen Blick auf die einzelnen Projekte werfen, die Teil der Exkursionsroute waren.
Der erst im Mai 2025 beschlossene Masterplan Mobilität, bildet die strategische Grundlage für eine nachhaltige Verkehrswende und verfolgt das Ziel, alle Verkehrsarten – vom Fuß- und Radverkehr über den ÖPNV bis hin zum Wirtschaftsverkehr – gerecht und zukunftsorientiert zu gestalten. Mit einer eigenen Fußverkehrsbeauftragten sowie einer Fußverkehrsstrategie werden sichere und barrierefreie Wege geplant und mehr Aufenthaltsqualität für Zufußgehende geschaffen. Mit dem Beschluss zur „Fahrradstadt Frankfurt“ im Jahr 2019 hat die Stadt zudem ein klares Bekenntnis zur Förderung des Radverkehrs abgegeben. Seitdem wurden über 40 Kilometer neue Radverkehrsanlagen geschaffen, 10.000 zusätzliche Fahrradstellplätze installiert und zahlreiche Nebenstraßen fahrradfreundlich umgestaltet, unter anderem der Oeder Weg oder der Kettenhofweg. Ganz nach dem Prinzip „Erleben statt nur diskutieren“ erkundeten die Teilnehmenden diese und weitere Projekte mit dem Fahrrad.
„Frankfurt zeigt ziemlich eindrucksvoll, wie man mit klarem Plan und abgestimmten Maßnahmen den Rad- und Fußverkehr richtig nach vorne bringt. So entsteht ein Stadtverkehr, der nicht nur funktioniert, sondern auch Spaß macht – effizient, entspannt und einfach angenehmer für alle“, zeigt sich Markus Belz von der AGFK-Geschäftsstelle begeistert. Und das kann auch mit Zahlen belegt werden: Bereits jetzt werden in Frankfurt über die Hälfte der Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt.
Mehr gute Beispiele aus Frankfurt finden Sie in der Foto-Dokumentation zur Exkursion »






