Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir hat Freiburg erstmals seit seinem Amtsantritt am 13. Mai besucht. Station war unter anderem das Unternehmen JobRad, Fördermitglied der AGFK-BW (Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußverkehrsförderung Baden-Württemberg). Die Stadt Freiburg ist selbst AGFK-Kommune.
Beim Termin am 3. Juni – dem Welttag des Fahrrads – informierte sich Özdemir über Entwicklungen in der Fahrradwirtschaft und tauschte sich mit der Geschäftsleitung aus. Im Mittelpunkt standen Dienstradleasing, digitale Anwendungen und die Rolle der Fahrradmobilität für Klimaschutz und Wirtschaft.
Özdemir betonte die Bedeutung nachhaltiger Mobilität und verwies zugleich auf den Ausbau der Infrastruktur: „Wir brauchen durchgängige und sichere Radnetze, damit sich diese Art der nachhaltigen Mobilität weiter durchsetzt.“ Bei einer kurzen Fahrt durch die Stadt hob er die Qualität der Freiburger Radinfrastruktur hervor. Diese ermögliche ein sicheres Miteinander im Verkehr „nicht mit Armdrücken, sondern mit gegenseitiger Rücksichtnahme“.
Auch übergreifende Themen seiner Regierungsarbeit sprach der Ministerpräsident an. Dazu zählen der Abbau von Bürokratie, Investitionen in Bildung und Hochschulen sowie Maßnahmen für bezahlbaren Wohnraum. Zwischen wirtschaftlicher Stärke, Innovation und Klimaschutz sieht die Landesregierung enge Zusammenhänge.
Der Besuch in Freiburg verdeutlichte die Rolle der Region Südbaden als Innovationsstandort. Gleichzeitig wurde die Bedeutung kommunaler Ansätze sichtbar: Gerade AGFK-Kommunen wie Freiburg zeigen, wie Radverkehrsförderung konkret umgesetzt werden kann.






