52 Millionen Euro für sichere Radwege sowie moderne Brücken und Straßen

Baden‑Württemberg fördert kommunale Straßenverkehrsinfrastruktur mit über 52 Millionen Euro. In die Radschnellverbindungen Ludwigsburg-Waiblingen (RS 8) sowie den RS 15 in Weinheim sollen rund 9 Millionen Euro fließen.

Das Land Baden‑Württemberg investiert gezielt in den Umbau der kommunalen Straßeninfrastruktur. Gefördert werden unter anderem die Modernisierung von Brücken sowie der Ausbau sicherer Radverbindungen und attraktiver Ortsmitten. Städte und Gemeinden haben für die Jahre 2026 bis 2029 insgesamt 60 Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von über 100 Millionen Euro angemeldet. Das Verkehrsministerium hat diese Maßnahmen mit einem voraussichtlichen Fördervolumen von mehr als 52 Millionen Euro in das Förderprogramm nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) aufgenommen. Die Programmaufnahme ist die Voraussetzung dafür, dass Kommunen nun konkrete Förderanträge stellen können.

Radschnellverbindungen als Schlüsselprojekte

Das Land unterstützt mehrere Abschnitte von Radschnellverbindungen. Dazu gehören Projekte auf der Strecke zwischen den AGFK‑Mitgliedskommunen Ludwigsburg und Waiblingen (RS 8) im Rems‑Murr‑Kreis und in der Stadt Waiblingen sowie Vorhaben in der AGFK‑Mitgliedskommune Weinheim (RS 15). Für diese Maßnahmen sind voraussichtlich rund neun Millionen Euro vorgesehen.

Die Förderung erfolgt über das LGVFG. Der Regelfördersatz beträgt 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Für besonders klimafreundliche Vorhaben, etwa im Radverkehr, kann ein Klimabonus den Fördersatz auf bis zu 75 Prozent erhöhen.

Weitere Informationen zur LGVFG-Förderung und zu den Projekten finden Sie hier.