AGFK-Frühstück: Verhärtete Fronten aufbrechen

Die Gestaltung lebenswerter Stadtzentren ist für viele Kommunen eine bedeutende Aufgabe. Doch gerade hier treffen unterschiedliche Interessen aufeinander: Konsum und Aufenthaltsqualität, Mobilität und Funktionalität, Wohnen und Versorgung. Auch die Anpassung an den Klimawandel sowie Maßnahmen zum Klimaschutz gewinnen immer mehr an Gewichtung. Nicht selten gibt es in den Städten und Gemeinden bereits zahlreiche Planungen und Ideen für eine nachhaltige Umgestaltung der Ortsmitten und zum Vorteil des Fußverkehrs. Doch warum scheitert es (noch) an der Umsetzung?

Hier setzt das Projekt „THE STÄDT“ an: Mit einem individuellen Prozess-Coaching in sechs Kommunen und der Durchführung von Aktionsformaten in vier weiteren Städten und Gemeinden unterstützt das Land Baden-Württemberg diese dabei, verhärtete Fronten durch den gemeinsamen Dialog aufzubrechen und Raum für Versuche durch eine Umnutzung von MIV-dominierten Verkehrsflächen zu schaffen. Ziel von „THE STÄDT“ ist ein lösungsorientierter Dialogaufbau zwischen Verwaltung, Einzelhandel, Politik sowie Bürgerinnen und Bürgern, um den Weg für weitere Schritte in Richtung nachhaltiger Zentren und mehr Fußverkehr zu ebnen. Das Projekt wurde zwischen Januar und Oktober 2025 durchgeführt und anschließend evaluiert. Anja Willmann, Referentin Fußverkehr, Ortsmitten, gibt uns vorab einen Einblick und skizziert anhand von zwei Beispielen, wie verhärtete Fronten aufgebrochen und wichtige kommunale Akteure, insbesondere der Einzelhandel, für die Entwicklung von Ortsmitten an Bord geholt werden können.

    Teilnahmehinweise:

    • Es ist keine Anmeldung erforderlich.
    • Geben Sie bei Teilnahme gerne Ihren Vor- und Zunamen sowie den Namen Ihrer Kommune an.
    • Lassen Sie gerne die Kamera angeschaltet.


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