Viele Wege im Alltag beginnen oder enden zu Fuß. Damit Menschen jeden Alters sicher, komfortabel und möglichst barrierefrei unterwegs sein können, braucht es gute und durchgängige Fußwege. Deshalb gehen die Fußverkehrs-Checks des Landes 2026 in die nächste Runde. Zwölf Kommunen, darunter die AGFK-Mitglieder Bruchsal, Ludwigsburg, Mannheim und Neckarsulm und der Rhein-Neckar-Kreis mit drei Kommunen (ebenfalls AGFK-Mitglied) nehmen an dem Programm teil.
Gemeinsam mit den Menschen vor Ort wird genau hingeschaut, wo es Verbesserungsbedarf gibt. Bei Workshops und gemeinsamen Begehungen betrachten Bürgerinnen und Bürger, Politik und Verwaltung die Fußwege aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei werden Stärken und Schwächen sichtbar, Hinweise aus der Bürgerschaft aufgenommen und konkrete Maßnahmen diskutiert.
Ein beauftragtes Fachbüro begleitet den Prozess und erstellt anschließend einen Abschlussbericht. Dieser enthält eine Bestandsaufnahme, eine Stärken-Schwächen-Analyse, einen Maßnahmenplan und Empfehlungen, wie die Fußverkehrsförderung vor Ort weiterentwickelt werden kann. Die Ergebnisse und Empfehlungen werden außerdem im Gemeinderat beziehungsweise Stadtrat vorgestellt.
Schulwege, Ortsmitten und Hauptfußwege im Fokus
Eine Fachjury mit Vertreterinnen und Vertretern des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg, der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW), des Ministeriums für Kultus Baden-Württemberg, des Landkreistags, des Städtetags, des Gemeindetags sowie des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) hat die eingegangenen Bewerbungen bewertet. Für die Auswahl waren drei thematische Schwerpunkte maßgeblich: Schulwege, Hauptfußwege und Ortsmitten.
Ausgewählte Kommunen
- Schulwege: Stadt Ludwigsburg und Gemeinde Sonnenbühl
- Ortsmitten: Gemeinde Bollschweil, Stadt Mannheim, Gemeinde Reilingen und Stadt Weingarten
- Hauptfußwege: Gemeinde Baiersbronn, Stadt Bruchsal, Stadt Neckarsulm, Gemeinde Neuhausen auf den Fildern, Stadt Öhringen und Gemeinde Steinach






