Stadt Villingen-Schwenningen

Eckdaten

  • 80.990 Einwohner
  • AGFK Mitglied seit Mai 2011

Was wurde bisher umgesetzt?

Neue Abstellanlage Bahnhof Schwenningen

Radler Ortseingangstafel am Neckarradweg

Verkehrsentwicklungsplan 1996

Im Rahmen einer verkehrsträgerübergreifenden Betrachtung war der Radverkehr zuletzt im 1996 beschlossenen Verkehrsentwicklungsplan behandelt worden. Ziel war die Förderung des Radverkehrs und Schaffung von durchgehenden Radverkehrsachsen.

Umweltentwicklungsplan 2009 (UEP)

Ein wichtiger Punkt im UEP ist die Verbesserung im Modal Split zugunsten des Umweltverbundes aus ÖPNV, Fahrrad- und Fußgängerverkehr.

Ziele der Radverkehrsentwicklung im UEP:

„Vervollständigen und Optimierung des bereits im VEP 1996 geplanten und vorliegenden Radverkehrskonzeptes, Betreuung des 125 km langen Fahrradwegenetzes. Um die Potenziale des Radverkehrs stärker aktivieren zu können, muss das Fahrrad besser mit anderen Verkehrsmitteln, insbesondere mit dem Pkw, konkurrieren können. Fahrradfahren muss zügig, sicher und bequem sein und in einem Umfeld stattfinden können, in dem das Fahrrad als „normales“ Stadtverkehrsmittel akzeptiert und beachtet wird. Eine fahrradfreundliche Infrastruktur ist dafür eine wesentliche Voraussetzung. Sie allein reicht nicht aus, um die Potenziale des Radverkehrs auszuschöpfen. Auf keinen Fall ist Radverkehrsförderung nur mit Radwegebau als Allheilmittel gleichzusetzen. Weitere wichtige Bausteine eines Gesamtsystems sind der Servicebereich und Dienstleistungen sowie Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation.“

Wirkungskontrolle der Radverkehrsförderung, Nullanalyse 2009

Unsere Stadt ist weiterhin 2009 vom damaligen Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr über die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg als Modellstadt für die „Wirkungskontrolle der Radverkehrsförderung“ ausgewählt worden. Die Nullanalyse wurde 2009 durchgeführt.

Aus diesen drei Planungsgrundlagen ergaben sich seit 1996 folgende Umsetzungen:

  • Schaffung eines Radwegenetzes von ca. 125km.
  • Flächendeckende Einrichtung von Tempo 30 Zonen.
  • Öffnung von einigen Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung.
  • Wegweisungsbeschilderung nach aktuellen Richtlinien im Zuge von Radrouten.
  • Fahrradabstellanlagen an vielen wichtigen Punkten.
  • Einrichtung einer ersten Fahrradstraße mit Kfz-Öffnung für Anlieger

Aktuelle Handlungsschwerpunkte

Hauptradroute Neckar in Villingen-Schwenningen

  • Überprüfung der bestehenden Radverkehrsanlagen auf Konformität zu den aktuellen Richtlinien im Hinblick auf Verkehrssicherheit und die Benutzungspflicht
  • Qualitätsverbesserung und Ausbau der Hauptradrouten. (Sicherheit, Schnelligkeit, Komfort)
  • Weitere Öffnungen von Einbahnstraßen in Tempo 30 Zonen
  • Errichtung von Radabstellanlagen an Zielpunkten des Radverkehrs bzw. Qualitätsverbesserung bestehender Anlagen (Felgenkneifer ersetzen durch Anlehnbügel)
  • Erstellung eines Radnetzplanes mit den Kriterien Netzfunktion, Radwegart und Qualität, sowie der Darstellung der Radwanderwege. Die öffentliche Zugänglichkeit über den Internet-Stadtplan und eine Neuauflage des Fahrradstadtplanes in Papierform wird angestrebt.
  • Überprüfung, Erneuerung und Ergänzung des Wegweisungssystems nach FGSV-Richtlinien und Erstellung eines Wegweisungskatasters in Zusammenarbeit mit dem ADFC.
  • Einrichtung von weiteren Fahrradstraßen im Zuge von Hauptradrouten
  • Verbesserung der genannten Problempunkte in der Nullanalyse der Wirkungskontrolle zur Radverkehrsförderung 2009.

Wie geht es weiter?

Vorfahrtsberechtigte Querungsstelle

Ziel gemäß Umweltentwicklungsplan 2009 ist ein Radverkehrsanteil von 30% am Modal Split.

Ziel gemäß Gemeinderatsbeschluss „Stärkung des Radverkehrs“ 2010:
„Die Verwaltung wird beauftragt unter Einbeziehung der Arbeitskreise Verkehr und Umweltentwicklungsplan, auf Grundlage der aktualisierten Richtlinien, sowie der Empfehlungen der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW), eine den Erfordernissen angepasste Weiterentwicklung der Radverkehrsinfrastruktur zu veranlassen.“

Unterstützung erwarten wir durch die Mitgliedschaft in der AGFK-BW vor allem im Bereich der Kommunikationsmaßnahmen, dem Erfahrungsaustausch und der Interessensvertretung bei Land, Bund und EU sowie anderen Dritten. Langfristiges Ziel ist die Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Kommune“ durch die AGFK.

Kontakt

Villingen-Schwenningen
Marktplatz 1
78054 Villingen-Schwenningen

Ansprechpartner auf Fachebene:
Henning von Schnakenburg
Telefon: 07720 / 82-2664
Fax: 07720 / 82-2669
Email: henning.vonschnakenburg@villingen-schwenningen.de

www.villingen-schwenningen.de

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