Stadt Rastatt

Eckdaten

  • rund 47.300 Einwohner (Stand Juni 2014)
  • Beitritt zur AGFK-BW: August 2014

Was wurde bisher umgesetzt?

In Rastatt wurde bereits Ende der 1980er Jahre begonnen, den Fahrradverkehr zu fördern - durch spezielle Anlagen baulicher Art, durch Markierungen und mit speziellen Wegweisungen. Ein früher mutiger Schritt war zum Beispiel der Radfahrstreifen in der Herrenstraße entgegen der Einbahnrichtung. Auch das Radfahren in der Fußgängerzone Marktplatz ist nicht mehr wegzudenken. So entstand recht früh ein ausgedehntes Netz an Radverkehrsanlagen im Gemeindegebiet. Heute hat Rastatt bei einem örtlichen Gesamtstraßennetz von rund 230 Kilometern rund 120 Kilometer Radwege.  

Radverkehrsanlagen wurden anfangs überall dort angelegt, wo baulich relativ wenig verändert werden musste. Beispiele sind etwa die Markierung von Radfahrer-Schutzstreifen am Berliner Ring oder die Einrichtung gemeinsamer Geh- und Radwege. Danach wurden nach und nach auch dort Radverkehrsanlagen gebaut, wo im Zuge von ohnehin anstehenden Straßensanierungsmaßnahmen weitergehende bauliche Eingriffe möglich waren. Beispiele sind: Radfahrer-Schutzstreifen im Richard-Wagner-Ring oder in der Karlstraße. Nicht nur in Rastatt hatte sich zwischenzeitlich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Radfahrer innerorts am besten auf der Fahrbahn und dort am sichersten auf einem Schutzstreifen unterwegs sind. Bei grundlegenden Straßenerneuerungen wurden Radverkehrsanlagen von vornherein mit in die Planung aufgenommen. Ein aktuelles Beispiel ist die Ottersdorfer Straße.

Aktuelle Handlungsschwerpunkte

In diesem Jahr wurden schon viele Maßnahmen umgesetzt, die den Radverkehr fördern, und auch für 2015 stehen schon Projekte in den Startlöchern. So wurden beispielsweise die Geh- und Radwege im Stadtgebiet in der Murgstraße, der Bahnhof- und Kapellenstraße, der Rauentaler Straße und im Richard-Wagner Ring sowie in der Beinheimer Straße in Wintersdorf instandgesetzt. Auch die Sicherheit der Radfahrer wurde erhöht, indem Markierungen und Beschilderungen an entsprechenden Stellen gesetzt wurden. Als Gemeinschaftsprojekt der beiden Kommunen Rastatt und Kuppenheim haben wir den Radweg längs des Gewerbekanals erneuert. 

In Vorbereitung sind Verbesserungen für Radfahrer an kreuzenden Straßen, beispielsweise an der nördlichen Bahnhofstraße und der Karlsruher Straße sowie an der Einmündung der Kaiserstraße in die Kapellenstraße. Im Frühjahr sollen Schutzstreifen in der Lützowerstraße eingerichtet werden.

Mit Nachdruck verfolgt die Stadt Rastatt den Bau einer Radwegeunterführung an der Eisenbahnbrücke an der Karlsruher Straße. Hier plant das Regierungspräsidium. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist ein alltagstauglicher Radweg längs der Bundesstraße 3 Richtung Sandweier und Baden-Baden. Diesen Wunsch hat die Stadt auch gegenüber dem Land angemeldet, das ja ein überörtliches Alltagsradwegenetz in Baden-Württemberg schaffen will. Rastatt wird die Bemühungen hierzu gerne unterstützen.

Wie geht es weiter?

Der Stellenwert des Radverkehrs in Rastatt soll sowohl innerhalb der Verwaltung als auch nach außen weiter gestärkt werden. Mit dem Beitritt zur agfk ist die Bereitschaft verbunden, die Vereinsziele ideell und materiell zu unterstützen und aktiv an der Mitgliederversammlung, dem Facharbeitskreis und einer thematischen Arbeitsgruppe mitzuarbeiten. Schlussendlich will sich die Stadt Rastatt zu gegebener Zeit um die offizielle Auszeichnung als „fahrradfreundliche Stadt“ bewerben.

Kontakt

Stadt Rastatt
Fachbereich Bauen und Verkehr
Herrenstraße 15
76437 Rastatt

Telefon: 07222/972-5001
Fax: 07222/972-5199
E-Mail: bauen-und-verkehr@rastatt.de

Ansprechpartner:
Jürgen Matheis, Fachbereichsleiter Bauen und Verkehr
Kerstin Uhlemann, Kundenbereich Tiefbau      

Internet: www.rastatt.de