Stadt Kirchheim unter Teck

Eckdaten

  • 40.134 Einwohner
  • Gründungsmitglied der AGFK-BW
  • Fahrradfreundliche Stadt (seit 2012)

Was wurde bisher umgesetzt?

Fahrradabstellanlage am östlichen Zugang zur historischen Altstadt

Die Stadt Kirchheim unter Teck verfolgt das Ziel das Fahrradfahren in Kirchheim noch attraktiver und sicherer zu machen und damit die umweltverträgliche Mobilität zu fördern. Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs sind im Radverkehrsleitplan festgehalten und werden Schritt für Schritt umgesetzt.

Auf Grundlage des Radverkehrsleitplans hat die Stadt Kirchheim unter Teck in den letzten Jahren eine Reihe von Radfahrstreifen und Schutzstreifen realisiert sowie die Fahrradabstellanlagen kontinuierlich ausgebaut.

Auf der ehemals vierstreifigen Schöllkopfstraße wurden zwei Fahrstreifen zurückgenommen und ein beidseitiger Radfahrstreifen bzw. Schutzstreifen angelegt.

An allen vier Zugängen zur historischen Altstadt hat die Stadt Kirchheim unter Teck attraktive Fahrradabstellanlagen errichtet. Im Zuge des S-Bahn-Anschlusses im vergangenen Jahr wurde an den beiden Bahnhöfen das Angebot an Fahrradboxen der stetig wachsenden Nachfrage angepasst.

Die Stadt Kirchheim unter Teck betreibt in Ergänzung zu den Infrastrukturmaßnahmen eine aktive Öffentlichkeitsarbeit. Der Runde Tisch "Radfahren in Kirchheim" findet jährlich auf Initiative des Bürgermeisters statt. Dort erörtern Bürgermeister, Stadtverwaltung, Lokale Agenda (Initiative Fahrrad) sowie weitere Akteure aktuelle Themen des Radverkehrs. Im vergangenen Jahr veranstaltete die Lokale Agenda, Initiative Fahrrad, zusammen mit der Stadtverwaltung einen Fahrradaktionstag. Die Stadt Kirchheim unter Teck ist Austragungsort verschiedener Rad(sport)veranstaltungen. Der jährlich stattfindende Albtraufmarathon beginnt und endet in der Teckstadt. Gleiches gilt für die Pacemakers-Regio-Radtour.

Die Stadt Kirchheim unter Teck betreibt eine konsequente und systematische Radverkehrsförderung. Diese wird durch die Mitgliedschaft in der AGFK weitere Impulse erfahren, beispielsweise durch den Erfahrungsaustausch mit anderen Kommunen oder die Teilhabe an Modellprojekten.

Aktuelle Handlungsschwerpunkte

Vorgezogene Aufstellfläche für Radfahrer am Knotenpunkt Steingaustraße/Henriettenstraße

Bei der Umsetzung von Markierungsmaßnahmen im städtischen Hauptstraßennetz wird ein besonderes Augenmerk auf die Führung des Radverkehrs im Bereich von Knotenpunkten gelegt. Jüngstes Beispiel ist die Steingaustraße, welche die Wohngebiete Milcherberg/Nägelestal mit der Innenstadt verbindet. Im vergangenen Herbst wurde auf dem ca. 500 m langen Straßenabschnitt ein beidseitiger Schutzstreifen markiert, die Knotenpunkte sind mit Vorbeifahrstreifen bzw. vorgezogenen Aufstellflächen für Radfahrer ausgestattet, so dass die Radfahrer vor den haltenden Autos auf die Grünphase warten können.

Die Untere Max-Eyth-Straße, wichtige Verbindung zwischen der historischen Altstadt und dem Einzelhandelsschwerpunkt Teckcenter / Nanzcenter, wird derzeit zu einer verkehrsberuhigten Zone umgestaltet. Die bisher zweistreifige Einbahnstraße wird so umgebaut, dass der Radverkehr auf dieser wichtigen Verbindungsachse künftig auch in Ost-West-Richtung fließen kann.

Die Stadtverwaltung hat gemeinsam mit der Lokalen Agenda, Initiative Fahrrad, die Radwegebeschilderung gemäß FGSV-Merkblatt überarbeitet. Ziel ist eine stärker routenorientierte Wegweisung.

Die Stadt Kirchheim unter Teck betreibt derzeit mehrere Projekte mit dem Ziel das radtouristische Angebot rund um die Teck weiter auszubauen. Hier sind insbesondere die Tour-de-Lacle sowie der Lauter-Alb-Lindach Radweg zu nennen. Der Lauter-Alb-Lindach Radweg, künftiger Abzweig des Neckartalradwegs, wird eine eigene Ausschilderung erhalten und aktiv beworben werden. Die Nachbarkommunen sowie der Landkreis sind in die Projektentwicklung mit eingebunden, ein entsprechendes Logo ist bereits entwickelt.

Wie geht es weiter?

Der Radverkehrsleitplan wird derzeit fortgeschrieben und anschließend in den politischen Gremien behandelt. Die Ergebnisse der landesweiten Wirkungskontrolle zur Radverkehrsförderung fließen in die Fortschreibung mit ein. Zentraler Gedanke des Radverkehrsleitplans ist die Verknüpfung zwischen Radverkehrsinfrastruktur, Serviceangeboten und Öffentlichkeitsarbeit. Zur Zielgruppe zählen Alltagsradler und Fahrradtouristen.

Bei der Infrastruktur werden Markierungsmaßnahmen, unter besonderer Berücksichtigung von Knotenpunkten, den Schwerpunkt bilden. Kirchheim unter Teck ist seit dem vergangenen Jahr an das S-Bahnnetz angebunden. Vor diesem Hintergrund soll die Verknüpfung zwischen Radverkehr und ÖPNV weiter gestärkt werden, beispielsweise in Form einer Fahrradstation, sowie der Fahrradtourismus ausgebaut werden.

Kontakt

Stadt Kirchheim unter Teck
Marktstraße 14
73230 Kirchheim unter Teck

Ansprechpartner:
Frau Schwenker (Amt für Stadtentwicklung)
Tel.: 07021/502-438
Fax: 07021/502-430
E-Mail: planung@kirchheim-teck.de

Herr Mohnke (Klimaschutzbeauftragter; RadKULTUR und Fahrradmarketing) 
Tel.: 07021/502-416
E-Mail: S.Mohnke@kirchheim-teck.de

www.kirchheim-teck.de