Stadt Hockenheim

Eckdaten

  • Große Kreisstadt Hockenheim
  • 21.040 Einwohner
  • Beitritt zur AGFK-BW: Januar 2014

Was wurde bisher umgesetzt?

Die Stadt Hockenheim hat seit 1990/92 ein vom Gemeinderat beschlossenes Verkehrskonzept. Dieses wurde durch ein Fachbüro erarbeitet und wird regelmäßig fortgeschrieben. Des Weiteren wurde die Erstellung des aktuellen Gesamtverkehrskonzepts Hockenheim durch eine Arbeitsgruppe begleitet, in der Vertreter der politischen Parteien, der Verkehrskommission, Vertreter der städtischen Fachbereiche und Ämter, der Lokalen Agenda Hockenheim und weitere Gruppen beteiligt sind.

Für den Radverkehr wurde in Zusammenarbeit mit der Agendagruppe "FahrRad" eine Mängelliste mit konkreten Problemstellen erarbeitet, um so gezielt auf Gefahrenpunkte im Straßenverkehr hinzuweisen.

Seit dem Eintritt der Stadt Hockenheim in die AGFK-BW konnten schon einige Maßnahmen zur Radverkehrsförderung umgesetzt werden:

  • Einrichtung von Schutzstreifen bei Straßensanierungsarbeiten
  • Einführung Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen
  • Freigabe von Einbahnstraßen für den Radverkehr entgegen der Fahrtrichtung
  • Bei geplanten Straßenbaumaßnahmen werden die Belange des übergeordneten und örtlichen Radverkehrsnetzes eingearbeitet
  • Mitarbeit beim RADNETZ-Konzept der Metropolregion Rhein-Neckar
  • Beschilderung innerörtlicher und überregionaler Fahrradrouten nach FGSV-Standard. Die Radwegebeschilderung und Kontrolle der Beschilderung wurde an ein externes Ingenieurbüro vergeben und von diesem betreut.
  • Teilnahme an der Brötchentüten-Aktion der AGFK-BW

Aktuelle Handlungsschwerpunkte

Die Attraktivität des derzeit in Hockenheim vorhandenen Radverkehrs soll weiter gesteigert werden. Dabei geht es nicht nur um Radverkehrsanlagen, sondern generell um den Radverkehr unter dem Gesichtspunkt der Alltagstauglichkeit. Die Handlungsschwerpunkte im Radverkehr beziehen sich im Wesentlichen auf die folgenden Aspekte:

  • Verbesserung der Verkehrssicherheit für den Radverkehr und die anderen Verkehrsteilnehmer, 
  • Erreichbarkeit aller örtlichen Zielpunkte mit dem Fahrrad,
  • Steigerung der Attraktivität des Verkehrsmittels Fahrrad.  

Weiterhin ist die Stadt Hockenheim Teil eines überregionalen Arbeitskreises zur Entstehung eines neuen Radweges, dem "Kraichradweg". Der knapp 70 km lange Radweg führt am Kraichbach entlang, der in Sternenfels im Enzkreis entspringt und in Ketsch an einem Altrheinarm endet.

Wie geht es weiter?

Der Radverkehr spielt in Hockenheim eine wichtige Rolle, vor allem im Hinblick auf die Alltagstauglichkeit und die Sicherheit im Schülerverkehr. Durch die Förderung des Radverkehrs soll auch die Verkehrsbelastung der Innenstadt sowie Lärm reduziert und dadurch die Wohnumfeldqualität verbessert werden.  

Von der Mitgliedschaft bei der AGFK-BW erwartet die Stadt Hockenheim:

  • Unterstützung bei der Umsetzung von Maßnahmen für mehr und sicheren Radverkehr in Hockenheim
  • Erfahrungsaustausch mit anderen Kommunen und in Facharbeitskreissitzungen
  • Informationen über Fördermöglichkeiten

Kontakt

Stadtverwaltung Hockenheim
Rathausstraße 1
68766 Hockenheim

Ansprechpartner: Stefanie Simonis
Tel.: 06205 21416
E-Mail: s.simonis@hockenheim.de

www.hockenheim.de