Stadt Heidelberg

Eckdaten

  • 149.633 Einwohner
  • Gründungsmitglied der AGFK-BW
  • Anteil des Radverkehrs am Modal Split: 20%
  • Fahrradfreundliche Stadt (seit 2012)

Was wurde bisher umgesetzt?

Foto: Rothe

Schutzstreifen auf dem Neckarstaden

Das bestehende Radwegenetz in Heidelberg umfasst rund 120 Kilometer und wird fortlaufend ausgebaut. In den letzten Jahren lag der Schwerpunkt des Radwegebaus auf der Heidelberger Nord-Süd-Achse, der Bundesstraße 3. Aktuell erfolgt der Bau eines Radwegs im nördlichen Neckartal entlang der Landesstraße 534.

Zahlreiche Einbahnstraßen sind für den Fahrradverkehr in Gegenrichtung geöffnet, die Öffnung weiterer Einbahnstraßen für den Radverkehr wird laufend geprüft. Etwa 4.500 Fahrradstellplätze an ÖPNV-Stationen und öffentlichen Einrichtungen bieten Platz und Schutz fürs Rad - ein weiterer Ausbau wird angestrebt. Dazu kommen zahlreiche Abstellplätze an den Universitätsgebäuden in der Altstadt und auf dem Campus im Neuenheimer Feld.

Zentrale Maßnahmen der letzten Jahre waren:

  • der Auf- und Ausbau des Radverkehrsnetzes
  • die Beschilderung der innerörtlichen und überregionalen Fahrradrouten
  • der Bau überdachter Bike + Ride-Anlagen an den neuen S-Bahnhöfen in Heidelberg

Aktuelle Handlungsschwerpunkte

Foto: Rothe

Radfahrstreifen und aufgeweitetete Aufstellfläche in der Friedrich-Ebert-Anlage

Die Enge des Neckartals und der historischen Altstadt stellen die Radverkehrsplaner vor nicht leicht zu lösende Aufgaben. Bei Straßenerneuerungen, Umbau- und Ausbaumaßnahmen wird grundsätzlich versucht, eigene Wege für den Radverkehr zu schaffen. Wo die Fahrbahnbreiten an bestehenden Straßen es ermöglichen, werden Schutzstreifen für den Radverkehr markiert.

Im Zuge von Umbaumaßnahmen wurde und wird an zahlreichen Knotenpunkten die Führung des Radverkehrs verbessert und begradigt. Geplante Fußgänger- und Radfahrerbrücken, zum Beispiel zwischen den Stadtteilen Rohrbach und Kirchheim sowie zwischen dem neuen Stadtteil Bahnstadt und der Innenstadt, schaffen kurze Wege und damit Zeitvorteile für das Rad und erhöhen so die Attraktivität des Radfahrens.

Wie geht es weiter?

Foto: Rothe

Vorstellung der neuen Freizeitkarte Heidelberg mit Rad- und Wanderwegen

Die Stadt Heidelberg ist bestrebt, die Attraktivität des Radfahrens weiter zu fördern und den bereits hohen Radverkehrsanteil von derzeit 20 Prozent noch zu steigern.

Die zunehmende Verbreitung des E-Bikes bietet die Perspektive, dass auch die Heidelberger Stadtteile in Hanglage, die derzeit einen deutlich unterdurchschnittlichen Radverkehrsanteil haben, künftig zunehmend mit dem Fahrrad erschlossen werden.

Kontakt

Thomas Raab
Stadt Heidelberg
Amt für Verkehrsmanagement
Gaisbergstr.11
69115 Heidelberg
Telefon: 06221/58-30560
E-Mail: thomas.raab@heidelberg.de

Stefan Sommer
Amt für Verkehrsmanagement
Abteilung Verkehrsplanung
Postfach 105520
69045 Heidelberg
Telefon: 06221/ 58-30545
Telefax: 06221/ 58-30590
E-Mail: stefan.sommer@heidelberg.de

 

 

Fahrradfreundliches Heidelberg