Stadt Göppingen

Eckdaten

  • 56.834 Einwohner
  • AGFK-Mitglied seit 2013
  • Anteil des Radverkehrs am Modal Split: 5%

Was wurde bisher umgesetzt?

In Göppingen wurden auch in der Vergangenheit bereits zahlreiche Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs realisiert. So wurden schon Ende der 80er Jahre Radfahrstreifen, z.B. an der Lorcher Straße, markiert. Dieser damals noch neue Typ einer Radverkehrsanlage ist heute in vielen Städten ein wichtiges Element der Radverkehrsinfrastruktur. Das Radverkehrsnetz der Stadt Göppingen hat derzeit eine Länge von etwa 150 km.

Aktuelle Handlungsschwerpunkte

Aktuell sind bereits einige Maßnahmen zur Radverkehrsplanung auf den Weg gebracht worden. So ist im westlichen Flügel des Bahnhofsgebäudes ein Fahrradparkhaus geplant. Die Fördermittel des Landes Baden-Württemberg für diese Maßnahme sind bereits bewilligt Damit kann kurzfristig ein Projekt realisiert werden, das Ergebnis des Leitbildprozesses zum Radverkehrskonzept des Landkreises ist. Im Sanierungsprogramm für Gemeindestraßen sind mehrere Abschnitte enthalten, die auch im Radverkehrskonzept des Landkreises zur Sanierung vorgeschlagen wurden. Beispielhaft sei hier die Waldeckstraße genannt.

Die aktuelle Verkehrsmittelwahl

Will eine Radverkehrsstrategie glaubwürdige und realistische Ziele benennen, muss die Ausgangsbasis bekannt sein. Es stehen aus einer regionalen Mobilitätstudie Daten zur Verkehrsmittelwahl in Göppingen zur Verfügung. Diese beiden Werte bieten sich daher an, um auf dieser Basis Zielvereinbarungen zu treffen. So kann der heutige Anteil von 5% Anteil des Radverkehrs an allen Wegen als Ausgangspunkt für die Zielvereinbarung gewertet werden.

Handlungsziele Infrastruktur

Auch für die Infrastruktur lassen sich Handlungsziele definieren, die oberhalb der Ebene der Einzelprojekte Leitlinien vorgeben. Die folgenden genannten Handlungsziele finden sich dann auch innerhalb der Projekte wieder.

Folgende Handlungsziele wurden zur Gestaltung der Infrastruktur genannt:

• Möglichst wenig gemeinsame Geh- / Radwege Innerorts
• Schutzstreifen stärker einsetzen und rot einfärben (Göppinger Design)
• Radrouten besser kenntlich machen (z.B. durch eine „Leitlinie“)
• Wegweisung auch für den Alltagsradverkehr
• Bessere und direktere Anbindung von Aufkommensschwerpunkten (z.B. Bahnhof)
• Berücksichtigung des Radverkehrs an Lichtsignalanlagen
• Auch an Kleinigkeiten denken wie z.B. Ampelgriffe an signalisierten Knotenpunkten

Wie geht es weiter?

Die Radverkehrsstrategie wurde in den Arbeitsgruppen entwickelt und innerhalb der interessierten Bürgerschaft diskutiert. Das Ergebnis wird in dem hier vorliegenden Strategiepapier zusammengefasst. In dieser Form wurde es den politischen Gremien zur Diskussion vorgelegt. Mit dem Beschluss der Radverkehrsstrategie hat sich die Stadt Göppingen Ziele und Schwerpunkte zur Förderung des Radverkehrs gesetzt. Die Radverkehrsstrategie mit den 15 Leitprojekten wird in den nächsten fünf bis zehn Jahren die Leitlinie der Radverkehrsförderung sein.
Es gilt vor dem Hintergrund der personellen und finanziellen Ressourcen der Stadt Göppingen möglichst viele der Leitprojekte umzusetzen. Nach einem angemessenen Zeitraum von 5 Jahren bietet es sich an die Fortschreibung der Radverkehrsstrategie in einem ähnlichen Prozess in Angriff zu nehmen.

Eine Broschüre zur Radverkehrsstrategie in Göppingen können Sie hier herunterladen.

Kontakt

Stadt Göppingen
Fachbereich Tiefbau, Umwelt und Verkehr
Hauptstraße 1
73033 Göppingen
Helmut Renftle und Wilfred Maurer
Tel.: 07161 650660
Fax: 07161 650662
E-Mail: tiefbau@goeppingen.de