Stadt Göppingen

Eckdaten

  • 57.048 Einwohner
  • AGFK-Mitglied seit Januar 2013
  • Anteil des Radverkehrs am Modal Split: 5%

Was wurde bisher umgesetzt?

Quelle: Stadt Göppingen

In Göppingen wurden auch in der Vergangenheit bereits zahlreiche Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs realisiert. So wurden schon Ende der 80er Jahre Radfahrstreifen, z.B. an der Lorcher Straße, markiert. Dieser damals noch neue Typ einer Radverkehrsanlage ist heute in vielen Städten ein wichtiges Element der Radverkehrsinfrastruktur.

Im Herbst 2013 wurde das Fahrradparkhaus am Göppinger Bahnhof eröffnet. Das Projekt bietet Pendlern und Besuchern der Stadt die Möglichkeit, in 40 abschließbaren Boxen und an weiteren 80 Anlehnbügeln Fahrräder sicher und wettergeschützt abzustellen.

Mit der Neugestaltung des Vorplatzes entsteht gleichzeitig eine Mobilitätsdrehscheibe im Bahnhofsumfeld. Ein Ort, an dem alle Arten der Mobilität in Göppingen zusammentreffen. Ziel des Projekts ist es, unter Einsatz neuester Technik verschiedene Formen der Mobilität besser zu vernetzen. Dazu gehört auch ein Fahrradverleih-System von RegioRad, mit dem der Aktionsradius der Nutzer über die Stadtgrenzen hinaus wächst.

Das Radverkehrsnetz der Stadt Göppingen hat derzeit eine Länge von etwa 150 km.

Aktuelle Handlungsschwerpunkte

Mit dem Ziel ein durchgängiges  und vor allem komfortables Netz für den Radverkehr zu schaffen, setzt sich Stadt Göppingen mit hinderlichen Knotenpunkten auseinander. Mit der Umgestaltung der Jebenhäuser Straße oder Radwegeunterführung am Christophsbad sollen Reisezeitverluste reduziert und die Attraktivität der Routen gesteigert werden.

Für ein besseres Fahrradklima beschäftigt sich die Stadt Göppingen neben vielen infrastrukturellen Projekten auch mit sozialen Themen, um den Radverkehr voranzubringen. So möchte man beispielsweise mit den lokalen Arbeitgebern enger zusammenarbeiten und mehr Menschen aufs Rad steuern.

Weiterhin werden zur Gestaltung der Infrastruktur folgende Ziele verfolgt:

• Möglichst wenig gemeinsame Geh- / Radwege Innerorts
• Schutzstreifen stärker einsetzen und rot einfärben (Göppinger Design)
• Radrouten besser kenntlich machen (z.B. durch eine „Leitlinie“)
• Wegweisung auch für den Alltagsradverkehr
• Bessere und direktere Anbindung von Aufkommensschwerpunkten (z.B. Bahnhof)
• Berücksichtigung des Radverkehrs an Lichtsignalanlagen
• Auch an Kleinigkeiten denken wie z.B. Ampelgriffe an signalisierten Knotenpunkten

Wie geht es weiter?

Mit dem Beschluss der Radverkehrsstrategie hat sich die Stadt Göppingen Ziele und Schwerpunkte zur Förderung des Radverkehrs gesetzt. Die Radverkehrsstrategie mit den 15 Leitprojekten wird bis 2025 die Leitlinie der Radverkehrsförderung sein.
Es gilt vor dem Hintergrund der personellen und finanziellen Ressourcen der Stadt Göppingen möglichst viele der Leitprojekte umzusetzen.

Kontakt

Stadt Göppingen
Fachbereich Tiefbau, Umwelt, Verkehr und Vermessung
Nördliche Ringstraße 35
73033 Göppingen
Ertugrul Cansu (Referat Straßen und Verkehr)
Tel.: 07161 / 650 8515
Fax: 07161 / 650 48 8515
ecansu@goeppingen.de

https://www.goeppingen.de/