Stadt Emmendingen

Eckdaten

  • 27.101 Einwohner (Stand: September 2014)
  • ca. 26% Radverkehrsanteil (Schätzung Radverkehrskonzept)

Was wurde bisher umgesetzt?

Nach der Erstellung eines Radverkehrskonzeptes 2014 beauftragte der Emmendinger Stadtrat die Verwaltung mit der Umsetzung eines Maßnahmenplans. Zielsetzung ist die Beseitigung von Gefahrenpunkten und die Ergänzung der vorhandenen Radinfrastruktur für ein  durchgängiges Radverkehrsnetz. Eine zentrale Aufgabe stellt dabei die sichere Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn dar, auf innerörtlichen Landes-und Kreisstraßen mit der Einrichtung von Trenn-oder Schutzstreifen. An mehreren Straßenabschnitten wurden bereits Schutzstreifen realisiert und die erste Fahrradstraße ausgewiesen.

Foto: Stadt Emmendingen

Über ein speziell eingerichtetes Scherbentelefon können Scherben und andere Verschmutzungen auf Radwegen zur schnellen Beseitigung gemeldet werden. Zusätzlich wurde auf der städtischen Webseite ein eigenes Mängelformular für Radwege online gestellt, sodass Bürgerinnen und Bürger gezielt helfen können, das Radfahren in Emmendingen sicherer zu gestalten.

Aktuelle Handlungsschwerpunkte

Die Anlage von Aufstellflächen an Kreuzungspunkten und die Optimierung von Querungshilfen sowie die Schaffung von Schutzstreifen stehen auf der Agenda. Außerdem wird die Anzahl hochwertiger innerstädtischer Fahrradabstellanlagen weiter gesteigert. In der Innenstadt sind dezentral rund 200 Abstellplätze mit Fahrradbügeln ausgerüstet.

Foto: Stadt Emmendingen

Am Emmendinger Bahnhof bzw. am ZOB stehen über 250, weitgehend überdachte Fahrradabstellplätze zur Verfügung, teilweise in Form von anmietbaren Fahrradboxen. Im Rahmen des Landesförderprogramms werden 2015 für rund 170.000 € weitere 162 Fahrradabstellanlagen, davon 72 in einer geschlossenen Fahrradstation, auf der neu gestaltete Westseite des Bahnhofs errichtet.

Wie geht es weiter?

Die Stadt Emmendingen möchte den Radverkehr intensiver fördern und den geschätzten Anteil des Radverkehrs am Modal Split von über 25 % weiter steigern. „In Kombination mit unserem erfolgreichen Stadtbussystem werden wir den Radverkehr als Verkehrsmittel des Umweltverbundes weiter stärken“, machte Oberbürgermeister Stefan Schlatterer deutlich. „Der Stadtrat verdoppelte die Budgetmittel 2015 für den Ausbau der Radinfrastruktur, diese Entwicklung möchten wir in Zukunft fortsetzen“, verdeutlichte der Emmendinger Oberbürgermeister. Von der Mitgliedschaft in der AGFK-BW verspricht er sich positive Synergieeffekte. Im Rahmen des fahrradfreundlichen Gesamtkonzeptes möchte die Stadt auch die Information und Kommunikation intensivieren.

Kontakt

Christian Kessel,
Referat Stadtplanung, Stadtentwicklung und Umwelt
T.: 07641/452-531
E-Mail: c.kessel@emmendingen.de
Webseite: www.emmendingen.de/de/radverkehrskonzept/