Stadt Bruchsal

Eckdaten

  • 44.652 EW (Stand Dezember 2016)
  • Beitritt März 2017
  • Radverkehrsanteil am Modal Split: 10 %

Was wurde bisher umgesetzt?

  • Erstellung eines gesamtstädtischen Radverkehrskonzepts unter breiter Beteiligung der Öffentlichkeit in den Jahren 2015 und 2016.
  • Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs mit 186 Maßnahmen, der als Bestandteil des Radverkehrskonzepts im Juli 2016 vom Gemeinderat verabschiedet wurde.
  • Ausstattung der öffentlichen Flächen in der Innenstadt mit anforderungsgerechten Radabstellanlagen (Rahmenhalter) sowie sukzessive Ausstattung der Schulen mit anforderungsgerechten Radabstellanlagen.

Aktuelle Handlungsschwerpunkte

Sukzessive Umsetzung der Maßnahmen aus dem Radverkehrskonzept. Die geschätzten Gesamtkosten sollen innerhalb eines Zeitraums von 10 bis 15 Jahren investiert werden. Vorrangig werden Maßnahmen an wichtigen Radfahrachsen umgesetzt und Lückenschlüsse des Radverkehrsnetzes durchgeführt.

Aktuelle Beispiele:

  • Schaffung der Fahrrad-freundlichen Amalienstraße als Teilstück der wichtigen Radfahrachse Bahnhof – Friedrichsplatz durch Ausweisung einer Einbahnstraße für Kfz und gegenläufigem Radverkehr inklusive Querungsinsel für Fuß- und Radverkehr. Zur sicheren Führung des Radverkehrs werden zudem die Vorfahrt für Autoverkehr geändert und Schutzstreifen angelegt.
  • Herstellung der Radfahrachse Schönbornstraße – Schönbornplatz: Diese ca. 1 km lange Strecke ist eine der wichtigsten Radfahrachsen und führt vom Norden der Kernstadt in deren Zentrum an einer vielbefahrenen Bundesstraße. Die Kfz-Belastung liegt zwischen 10.000 und 18.000 Kfz je Tag. Zur Realisierung dieser Radachse werden separate Radwege geplant, gemeinsame Geh- und Radwege, Schutz- und Radfahrstreifen sowie der Fahrrad-freundliche Umbau zweier Inseln an wichtigen Verkehrsknotenpunkten.
  • Bau des Radwegs zwischen den Stadtteilen Obergrombach und Helmsheim als Lückenschluss

Umfangreiche Ergänzung der Radinfrastruktur an wichtigen ÖPNV-Verkehrsknoten (mittels Radboxen und sonstigen Radabstellanlagen). Ein sukzessiver Ausbau der Abstellanlagen an öffentlichen Einrichtungen und Schulen erfolgt. In Gesprächen mit dem Einzelhandel wird versucht, Angebotsverbesserungen für das Radparken zu erreichen. Mögliche Kooperationsmöglichkeiten zwischen Einzelhändlern und Verwaltung werden ausgelotet.

Wie geht es weiter?

Es ist eine Erhöhung des Radverkehrsanteils am Gesamtverkehrsaufkommen auf 15 % bis ins Jahr 2020 geplant. Damit soll der im Verkehrsentwicklungsplan prognostizierten Steigerung des motorisierten Individualverkehrs im nächsten Jahrzehnt entgegen gewirkt werden. Neben einer deutlichen Verbesserung der Infrastruktur an Radverkehrs- und Radabstellanlagen soll im Bereich Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Serviceleistungen ein weiterer Schwerpunkt entstehen. U.a. sind der Aufbau einer übersichtlichen Internetseite zum Radverkehr und die Einrichtung eines interaktiven Radwegezustandsbogens geplant. Serviceeinrichtungen wie eine Radservicestation am Bahnhof, ein Radverleihsystem sowie Servicepoints, beispielsweise in Form von Raststätten mit Infotafeln für den Fahrradtourismus, ergänzt durch öffentliche Ladesäulen für Pedelecs sind in der Diskussion.

Von der Mitgliedschaft bei der AGFK-BW versprechen wir uns neben einem wertvollen Erfahrungs- und Informationsaustausch im Netzwerk und auf Veranstaltungen auch eine geeignete Radverkehrs-Interessenvertretung z.B. gegenüber Land und Bund sowie effiziente Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit.

Kontakt

Stadt Bruchsal
Stadtplanungsamt
Herr Berthold Hambsch
Kaiserstraße 66
76646 Bruchsal

Tel.     07251/79-410
Fax     07251/79-11-410
Mail    Berthold.Hambsch@Bruchsal.de
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