Stadt Albstadt

Eckdaten

  • 44.479 Einwohner (Stand: 31.12.2012)
  • Beitritt zur AGFK-BW: Juli 2013

Was wurde bisher umgesetzt?

Albstadt ist bereits seit vielen Jahren eine profilierte Sport- und Fahrradstadt. Zahlreiche Radsportvereine und Events (u.a. Mountainbike Weltcup) rücken das Fahrrad regelmäßig in den Fokus der Albstädter Öffentlichkeit.

Ziel der Stadtverwaltung ist es, neben dem touristischen Radverkehr und dem Mountainbikesport auch den Alltagsradverkehr verstärkt zu fördern. Die Gründe hierfür sind vielfältig: der Radverkehr wird als Beitrag zur Verkehrsentlastung, zum Lärmschutz sowie zum Klima- und Naturschutz gesehen. Somit trägt Radverkehrsförderung zur Stärkung der Lebensqualität in Albstadt bei. Zudem stellen die steigende Zahl touristischer und sportlicher Radfahrer sowie die steigende Attraktivität des Pedelecs erhöhte Ansprüche an die Radverkehrsinfrastruktur, auf die die Verkehrsplanung reagieren muss.

Nicht zuletzt sind mit der vollendeten und preisgekrönten Neugestaltung der Innenstadt und der damit verbundenen Ausweitung der Fußgängerzone die Rahmenbedingungen für die Nahmobilität in Albstadt erheblich aufgewertet worden. Eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Radverkehr ist somit auch als konsequente Fortführung des eingeschlagenen Wegs bei der Stadtentwicklung zu verstehen.

In diesem Zusammenhang ist die Mitgliedschaft in der AGFK-BW für die Stadt Albstadt von besonderer Bedeutung, um von den Möglichkeiten zur Vernetzung und dem Erfahrungsaustausch mit anderen weiter fortgeschrittenen Kommunen und den Synergien aus den Gemeinschaftsprojekten der AGFK-BW profitieren zu können.

Aktuelle Handlungsschwerpunkte

In 2013 hat die Stadtverwaltung mit Unterstützung eines Planungsbüros ein Radverkehrskonzept erarbeitet. In diesem Zusammenhang wurde ein Hauptroutennetz definiert und einer systematischen Mängelanalyse unterzogen. Darauf aufbauend wurde ein Maßnahmenkatalog als Grundlage für die Weiterentwicklung der Radverkehrsinfrastruktur in den nächsten Jahren entwickelt. Zudem wurden in diesem Konzept neben der Wegeinfrastruktur auch die Handlungsfelder Abstellanlagen, Wegweisung, Öffentlichkeitsarbeit und Service-Angebote im Sinne des Ansatzes „Radverkehr als System“ miteinbezogen.

Die kontinuierliche Umsetzung dieser Maßnahmen, die Vernetzung der Akteure rund ums Fahrrad aus Verwaltung, Wirtschaft und Vereinen/Verbänden und die Bewusstseinsbildung für eine zeitgemäße Radverkehrsförderung innerhalb der Verwaltung, der Kommunalpolitik sowie der Öffentlichkeit stellen die Handlungsschwerpunkte der nächsten Jahre dar.

Zudem nimmt die Stadt Albstadt am Forschungsprojekt des Nationalen Radverkehrsplans zum Thema „Radverkehr in Städten mit Höhenunterschieden“ teil.

Wie geht es weiter?

In Albstadt geht es im Hinblick auf die Radverkehrsförderung zunächst darum, auf den wichtigen Hauptverbindungen zwischen den Ortsteilen sowie den Wohn-, Arbeits-, Freizeit- und Versorgungsstandorten durchgängige und sichere Radverkehrsverbindungen zu schaffen und das Fahrrad neben seiner Funktion als Sportgerät auch verstärkt als Alltagsverkehrsmittel im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern.

Der Trend zum Pedelec bietet in einer von starken Höhenunterschieden geprägten Stadt wie Albstadt neue Chancen aber auch neue Herausforderungen für die Weiterentwicklung des Radverkehrs.

Diese Chancen gilt es im Sinne einer Stärkung Albstadts als Wohn-, Arbeits-, Einkaufs- und Tourismusstandort wahrzunehmen.

Kontakt

Stadt Albstadt
Stadtplanungsamt
Herr Ruslan Kusinow
Am Markt 2
72461 Albstadt
Tel.: 07431 / 160-3209; Fax: -3007
Email: ruslan.kusinow@albstadt.de
Internet: www.albstadt.de