13. Februar 2018 10:00

Liebende aufgepasst: Am 14. Februar ist Valentinstag. Zeit, seiner Liebsten oder seinem Liebsten etwas Gutes zu tun. Damit aber nicht nur im heimischen Wohnzimmer, sondern auch auf unseren Straßen ein wenig Liebe in der Luft liegt, verteilt Valentin in 20 AGFK-Kommunen und Landkreisen Herzen an Autofahrer. Sie sollen an etwas erinnern, das so simpel wie wirkungsvoll ist: den Schulterblick – für ein liebevolles Miteinander im Straßenverkehr.

Eine kleine Geste mit großer Wirkung – am Valentinstag verteilen 20 Mitgliedskommunen und -Landkreise der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) insgesamt 6.000 Herzen an Autofahrer, die sie daran erinnern sollen, dass sie im Straßenverkehr nicht alleine unterwegs sind. Denn auch wenn man gerade keinen anderen Verkehrsteilnehmer sieht, heißt das nicht gleich, dass auch wirklich keiner in der Nähe ist. Immer wieder geschehen Unfälle, weil sich Radfahrer im Toten Winkel von Fahrzeugen befinden und damit beim Abbiegen übersehen werden. Und das, obwohl sich dies nur durch einen kurzen Blick über die Schulter verhindern ließe, zum Beispiel beim Abbiegen oder beim Öffnen der Autotür.

Das AGFK-Duftherz

Eigentlich ist das AGFK-Herz vollkommen geruchsneutral. Die Idee ist, dass Liebende es mit Ihrem Parfum besprühen und es Ihrem Liebsten bzw. Ihrer Liebsten schenken. Er oder sie kann es sich dann an den Rückspiegel ins Auto hängen und wird so nicht nur durch den Duft an den Partner, sondern passend zum Valentinstag auch liebevoll an den Schulterblick erinnert. Mit der Weitergabe des AGFK-Duftherzens tun Liebende also nicht nur Ihrer besseren Hälfte, sondern auch Radfahrern und Fußgängern etwas Gutes.

Tu’s aus Liebe

Bereits 2015 und 2016 haben sich zahlreiche Mitgliedskommunen und -Landkreise der AGFK-BW mit ihrer Kampagne „Tu’s aus Liebe“ dem Thema Verkehrssicherheit gewidmet. Die Verkehrssicherheitskampagne der AGFK-BW wirbt für mehr gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Der Vorstandsvorsitzende der AGFK-BW und Bürgermeister der Stadt Karlsruhe, Michael Obert, ist sich sicher: „Viele Unfälle auf unseren Straßen würden sich vermeiden lassen, wenn alle etwas aufmerksamer unterwegs wären – und man sich häufiger in andere Verkehrsteilnehmer hineinversetzen würde“.
Um auch Radfahrer vor dem Toten Winkel zu warnen, wird aktuell als Ergänzung zu dem Duftherz ein Aufkleber entwickelt, den sich Fahrer von LKWs, Bussen und Kleintransportern auf das Heck kleben können. Er warnt Radfahrer davor rechts am Fahrzeug vorbeizufahren und so in den Toten Winkel zu geraten.
Ausführliche Informationen zur Kampagne finden Sie auf der entsprechenden  Projektseite: https://www.agfk-bw.de/projekte/tus-aus-liebe

Die teilnehmenden Kommunen

Bei einigen AGFK-Mitgliedern findet die Aktion in leicht abgewandelter Form statt. Nehmen Sie gerne Kontakt zu den Ansprechpartnern vor Ort auf.

AGFK-Mitglied

Ansprechpartner

Telefonnummer

Stadt Aalen

Veit-Stephan Bock

07361 52 1311

Stadt Bad Säckingen

Ralf Däubler

07761 513 34

Stadt Bad Waldsee

Brigitte Göppel

07524 941 303

Landkreis Böblingen

Marcel Haas

07031 663 1571

Stadt Crailsheim

Johannes Löblein

07951 403 1355

Stadt Esslingen am Neckar

Sabine Frisch

0711 351 220 04

Stadt Filderstadt

Jürgen Lenz

0711 700 363 4

Landkreis Göppingen

Angelika Rau

07161 202 346

Landkreis Heilbronn

Michael Groß

071131 994 118 4

Stadt Lahr

Martin Stehr

07821 910 069 2

Stadt Leonberg

Eva Adam

07152 990 342 1

Stadt Mannheim

Peter Roßteutscher

0621 293 731 5

Stadt Marbach

Beate Fähnle

07144 102 220

Stadt Offenburg

Amrei Bär

0781 822 526

Stadt Pforzheim

Luisa Demmerle

07231 392 743

Stadt Reutlingen

Florian Berg

07121 303 580 8

Stadt Schwäbisch Gmünd

Kathrin Frey

07171 603 610 0

Stadt Singen

Dieter Rummel

07031 945 07

Stadt Ulm

Friederike Christian

0731 161 6611

Stadt Waghäusel

Janine Heiler

07254 207 211 5

 Weiterführende Informationen

Schulterblick leicht gemacht? Lockerungsübungen für den Schulter- und Nackenbereich gibt es hier: https://www.agfk-bw.de/presse/news-single/locker-machen-fuer-den-schulterblick/vom/20/4/2015/

Bildmaterial: https://www.agfk-bw.de/presse/pressebilder/

Die AGFK-BW e. V.

Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) ist ein Netzwerk von zurzeit 68 Städten, Landkreisen und Gemeinden. Unterstützt und gefördert vom Land, wollen die Kommunen das Radfahren als selbstverständliche, umweltfreundliche und günstige Art der Fortbewegung fördern, mehr Menschen sicher aufs Rad bringen und ihnen die Freude am Radfahren vermitteln – für eine neue Radkultur in Baden-Württemberg.

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