22. August 2017 08:32

Mit dem Ziel den Radverkehr nachhaltig zu fördern, tritt die Stadt Schorndorf der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad-freundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) bei. Von der Mitgliedschaft verspricht sie sich vor allem wertvollen Erfahrungs- und Informationsaustausch mit anderen Kommunen.

„Egal ob Fußgänger, Radfahrer, Bus- oder KfZ-Nutzer, in Schorndorf verfolgen wir eine Gleichstellung aller Verkehrsteilnehmer. Insbesondere der Radverkehr soll deswegen bei den Planungen zukünftig stärker berücksichtigt werden“, betont Oberbürgermeister Matthias Klopfer. Der Radverkehr stelle einen wichtigen und wachsenden Anteil am Verkehrsaufkommen in der Daimlerstadt Schorndorf dar. Mit seinen positiven Effekten auf die Umwelt, das Klima, die Lebensqualität in der Stadt sowie die Gesundheit der Bürger leiste er einen wichtigen Beitrag zu vielen verkehrspolitischen und gesellschaft-lichen Herausforderungen der Zukunft, ergänzt Klopfer. Bereits seit 1981 gibt es in Schorndorf einen Radwegeplan, der regelmäßig fortgeschrieben wird. Gemeinsam mit einem Fachbüro wurde jetzt ein Verkehrsentwicklungsplan erarbeitet, der vorsieht, viel Verkehr auf umweltverträgliche Verkehrsmittel zu verlagern, und der damit zu einer nachhaltigen Mobilität in Schorndorf beitragen wird.

Durch die Mitgliedschaft in der AGFK-BW kommt die Stadt Schorndorf auch der Landesauszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune“ einen ersten Schritt näher. Denn die Landesauszeichnung ist an die Erfüllung verschiedener Kriterien geknüpft: eine fahrradfreundliche Infrastruktur zu schaffen, sich politisch für die Radverkehrsförderung zu engagieren, die Verknüpfung von Fahrrad und ÖPNV zu fördern und Service-leistungen für Radverkehr sowie Fahrradtourismus zu implementieren. Eine Kommune, die den Fuß- und Radverkehr bei Quartiersplanungen mitdenkt, wird zu einer attraktiven Stadt der kurzen Wege: Ärzte, Supermärkte, Schulen – alles lässt sich schnell, sicher und gesund erreichen.

Die AGFK-BW steht den Kommunen auf diesem Weg zum Zertifikat „Fahrradfreundliche Kommune“ als starker Partner zur Seite. Sie schafft eine wertvolle Basis durch entsprechende Vorlagen - nach dem Prinzip „Zentral entwickeln, vor Ort einsetzen“: Dazu gehören Beratung und Hilfestellung bei allen Fragen rund ums Thema Radverkehrsförderung, Förderung des Erfahrungs- und Informationsaustausches durch Fachseminare und der Einsatz für eine gemeinsame und einheitliche Öffentlichkeitsarbeit ihrer Mitglieder – denn als Team kann man zahlreiche Vorhaben viel schneller realisieren.

Weiterführende Informationen

Zum Mitgliederprofil der Stadt Schorndorf: https://www.agfk-bw.de/verein/stadt-schorndorf/
Zum Interview mit Oberbürgermeister Mathias Klopfer: https://www.agfk-bw.de/blog/news-single/ob-matthias-klopfer-aus-schorndorf-stellt-sich-vor/vom/18/8/2017/

Die AGFK-BW e. V.

Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) ist ein Netzwerk von rund 66 Städten, Landkreisen und Gemeinden. Unterstützt und gefördert vom Land, wollen die Kommunen das Radfahren als selbstverständliche, umweltfreundliche und günstige Art der Fortbewegung fördern, mehr Menschen sicher aufs Rad bringen und ihnen die Freude am Radfahren vermitteln. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist die nachhaltige Mobilitätserziehung von Kindern und Jugendlichen.

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