30. August 2016 11:16

Ab dem 1. September 2016 können Bürger sich zum siebten Mal am ADFC-Klimatest beteiligen. Ziel der AGFK-BW: Möglichst alle Mitgliedskommunen sollen in der Auswertung berücksichtigt und eingestuft werden. Dazu müssen möglichst viele Einwohner der AGFK-Kommunen abstimmen.

„Mit dem Ziel, die Landesauszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune “ zu erhalten, engagieren sich mittlerweile 58 baden-württembergische Kommunen im Netzwerk der AGFK-BW“, erklärt Michael Obert, Vorstandsvorsitzender der AGFK-BW und Bürgermeister der Stadt Karlsruhe. „Der ADFC-Fahrradklimatest bietet den Mitgliedskommunen die Möglichkeit ihr Engagement zur Förderung des Radverkehrs von den Bürgern einschätzen und bewerten zu lassen“, ergänzt Obert. Damit eine Kommune in der Auswertung des ADFC-Fahrradklimatest berücksichtigt werden kann, muss eine Mindestanzahl an Bewertungen online von Bürgern eingegeben werden. Diese hängt von der Größe der Kommune ab: Kommunen mit mehr als 200.000 Einwohnern benötigen 100 Bewertungen, Kommunen mit 100.000 – 200.000 Einwohnern 75 Bewertungen, Kommunen mit 50.000 – 100.000 Einwohnern und drunter 50 Bewertungen. Zur Umfrage geht es ab dem 1. September hier: http://www.adfc.de/fahrradklima-test

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und wird im Herbst 2016 zum siebten Mal durchgeführt. Der Fahrradklima-Test wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans gefördert.

Beim letzten Fahrradklimatest 2014 stimmten über 100.000 Menschen ab – eine Steigerung von 25 Prozent gegenüber dem vorletzten Test im Jahr 2012. Die Zunahme führt der ADFC auf das wachsende Interesse am Thema Fahrrad und Radverkehr zurück. 468 Städte kamen in die Wertung (im Vergleich: 332 in 2012). Von den 50 baden-württembergischen Mitgliedskommunen der AGFK-BW im Jahr 2014, konnten zwei Drittel die Mindestteilnahmezahl erreichen und wurden dadurch in der Gesamtauswertung berücksichtigt. „Für dieses Jahr wünsche ich mir, dass alle AGFK-Kommunen in die Wertung kommen“, sagt Gudrun Zühlke, Landesvorsitzende des ADFC Baden-Württemberg.

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