16. Mai 2017 13:46

Schaffung von Radschnellverbindungen soll in den nächsten Jahren besondere Relevanz bekommen.

Baden-Württemberg soll Wegbereiter einer nachhaltigen und umweltverträglichen Mobilität werden. Dazu gehören der Erhalt und der Ausbau des Straßennetzes und der Verkehrsinfrastruktur, die Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs, des kombinierten Verkehrs und neuartiger Antriebe sowie Verbesserungen im Rad- und Fußverkehr.

Die Straßenbauverwaltung Baden-Württemberg investiert rund 1 Mrd. Euro pro Jahr in die Bundesfern- und Landesstraßen.

Die Schaffung von Radschnellverbindungen soll in den nächsten Jahren besondere Relevanz bekommen.

Auch aus diesem Anlass schreibt das Verkehrsministerium Baden-Württemberg ab sofort zwei Referentenstellen mit dem Schwerpunkt Radschnellverbindungen aus. Es handelt sich um zwei auf fünf Jahre befristete Vollzeitstellen:

Referentenstelle im Referat Kommunale Mobilitätskonzepte, Rad- und Fußverkehr des Verkehrsministeriums:

Mit der Referentenstelle werden die personellen Voraussetzungen geschaffen, um wichtige Zukunftsfelder im Bereich der Radverkehrsinfrastruktur aufbauen und aktiv gestalten zu können. Im Mittelpunkt stehen dabei Konzeption, Entwicklung und Steuerung des Themas Radschnellverbindungen in Baden-Württemberg. Darüber hinaus sind Konzeption und Steuerung der Umsetzung des Bike+Ride-Konzepts Baden-Württemberg sowie die Umsetzung des RadNETZ Baden-Württemberg wichtige Tätigkeitsfelder.

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Referentenstelle in der Abteilung Straßenverkehr, Straßeninfrastruktur:

Mit der Referentenstelle wird erstmals eine Stelle mit explizitem Radverkehrsschwerpunkt in der Straßenbauabteilung des Landes geschaffen. Hier besteht die Möglichkeit, an der Umsetzung der ersten Radschnellverbindungen des Landes aktiv mitzuwirken. Darüber hinaus werden mit der Stelle die Grundlagen für eine systematischere Einbindung des Radverkehrs in die Straßenbauverwaltung geschaffen. Konkret zählen eine Netzkonzeption für Radwege an Bundes- und Landesstraßen, der Aufbau eines systematischen Erhaltungsmanagements für Radwege und die Anpassung der Straßendatenbank auf die Anforderungen der Radwege zu den Aufgaben. Der ebenfalls angesprochene Aufgabenbereich Oberleitungs-Lkw nimmt demgegenüber nur eine deutlich geringere Rolle ein.

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