18. Dezember 2018 09:16

In den frühen Abendstunden des 6. Dezembers widmete sich der Nikolaus auf den Ulmer Straßen den Fahrradfahrern. Wer fährt mit Licht? Und wer nicht? Je nachdem verteilte Nikolaus süße Belohnungen oder wertvolle "Strafen".

Die Ulmer Radler kennen ihn schon: Denn bereits im vierten Jahr machte sich der Nikolaus in der Abenddämmerung des 6. Dezembers auf, um die Artigen zu loben und den Unartigen eine gut gemeinte Lektion zu erteilen. Zwischen 16:30 und 18:00 Uhr wartete er an der Querungsinsel Kreuzung Hafenbad/ Heimstraße, am Donauradweg und in der Fahrradstraße Zeitblomstraße auf Fahrradfahrer. Die zentrale Frage: Wer fährt mit Licht? Wer nicht?

Wer vorblildlich mit funktionierendem und angeschaltetem Licht unterwegs war, durfte sich über eine süße Belohnung in Form eines Schokoherzens freuen. Aber auch, wer im Dunklen tappte, hatte nichts vom Nikolaus zu befürchten. Denn dieser setze weniger auf Strafe, als vielmehr auf Unterstützung. Für alle angehaltenen Ohne-Licht-Fahrer gab es einen Rabatt-Gutschein in Höhe von 10 Euro, einzulösen bei den Ulmer Fahrradhändlern Pedaleur, Klapprad, Reichs Radl-Shop, Tretbar, Radlbauer und Jehle. Eine kleine Hilfestellung, um das Fahrradlicht schnellstmöglich einsatzbereit zu machen.

Ulm rollte also all seinen Radfahrern den roten Teppich aus. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Ein Teppich in der Optik eines roten Fahrradweges machte die Radler auf die Aktion aufmerksam. Diese sorgte einmal mehr für ein paar strahlende Gesichter in der Dämmerung des Ulmer Nikolausabends.

Die Aktion wird jährlich vom Aktionsbündnis FahrRad als Teil der „Tu's aus Liebe“-Kampagne der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) durchführt. Ihr Ziel ist es, Fahrradfahrer gerade in der dunklen Jahreszeit besser sichtbar zu machen.

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