06. Dezember 2018 08:45

Bürgermeister Michael Beck berichtet im AGFK-Interview, welche Ziele die Stadt Tuttlingen mit dem Beitritt zum Netzwerk verfolgt und warum dem Fahrrad die Zukunft gehört.

 

Wann haben Sie Ihr erstes Fahrrad bekommen?

Mit sieben Jahren.

Was für ein Radel-Typ sind Sie?

Eindeutig Rennrad – und zwar sowohl beim Sport und in der Freizeit, aber auch im Alltag.

Jetzt mal ehrlich: Können Sie einen Platten reparieren?

Selbstverständlich.

Welchen Vorteil hat das Rad für Sie im Alltag?

Im dichten Verkehr ist man oft schneller – und tut gleichzeitig noch etwas für seine Gesundheit.

Welche besonderen Ereignisse zeichnet die Fahrradgeschichte Ihrer Kommune aus? 

Da war das Stadtradeln 2018 ganz klar ein Highlight. Ich glaube, dass selbst die aktivsten Radfahrer nicht gedacht hätten, dass das Projekt aus dem Stand heraus so viele Leute mitzieht und so ein Erfolg wird. Ich selbst bin in diesen drei Wochen 290 Kilometer innerstädtisch gefahren.

Was möchten Sie für die Radfahrer in Ihrem Landkreis erreichen? 

Das gehört für mich alles zusammen: Eine bessere Infrastruktur schafft auch mehr Sicherheit und somit eine höhere Akzeptanz. Daher bauen wir jetzt unser Radrouten-Netz Stück für Stück aus, schließen Lücken und beseitigen Problemstellen.

Was erwarten Sie von der Mitgliedschaft in der AGFK-BW?

Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass man gute Radrouten nicht so einfach nebenher planen kann. Hier ist Know-how erforderlich – und das erhoffe ich mir durch den Austausch in der AGFK-BW.

Warum gehört dem Fahrrad die Zukunft?

Weil wir auch auf dem Land nicht nur auf das Auto setzen können – die Straßen und Parkplätze sind voll. Und wenn wir von einer Verkehrswende reden, ist das für mich ein intelligenter Mix aus ÖPNV, Fahrrad und Individualverkehr, bei dem das Rad eine zentrale Rolle spielt.

 

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