13. Dezember 2018 11:00

Der Nikolaus ließ seinen Begleiter Knecht Ruprecht zuhause. Am frühen Morgen sah er auf Kirchheims Straßen nach dem Rechten: Wer war mit und wer ohne Licht auf dem Rad unterwegs? Geschenke gab's für beide - und zwar von ganz oben.

Strafe muss sein? Nicht immer. Kirchheim unter Teck machte in der Dämmerung des Nikolausmorgens ein paar Ausnahmen. Fahrradfahrer wurden zwar von einem Team der Initiative FahrRad, Mobilitätsplanerin Lisa-Marie Riemann und "angeführt" vom Nikolaus aus dem Vekehr gezogen. Zu befürchten hatte aber niemand etwas, ganz egal, ob er mit oder ohne Licht radelte.

Diejenigen, die vorbildlich mit Licht unterwegs waren, belohnte der Nikolaus mit Schokolade. Wer ohne Licht fuhr, den "bestrafte" er mit einem Gutschein für den Kirchheimer Händler Radsport Fischer und Wagner, wo man die Fahrradbeleuchtung schnell auf Vordermann bringen konnte.

Ganz nebenbei wurde die diesjährige Nikolausaktion in Kirchheim unter Teck zur Chefsache erklärt. Denn den Nikolaus gab kein geringerer als der Erste Bürgermeister und neue AGFK-Vorstandsvorsitzende Günter Riemer - ein gutes Zeichen dafür, wie ernst man Verkehrssicherheit und Radverkehrsförderung in Kirchheim unter Teck nimmt.

Die Aktion wird von der Initiative FahrRad als Teil der „Tu's aus Liebe“-Kampagne der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) durchführt. Ihr Ziel ist es, Fahrradfahrer gerade in der dunklen Jahreszeit besser sichtbar zu machen.

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