03. August 2017 14:28

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer erreicht mit seinem Pedelec das Ziel drei Minuten eher als das konkurrierende Auto.

Die Stadtwerke Tübingen und die Gemeindewerke Ammerbuch haben sich eine besondere Aktion überlegt, um Werbung für den Umstieg auf das Pedelec zu machen. Den Tübinger Stau-Sommer kann man dem Ergebnis nach gut mit dem Elektro-Fahrrad ein Schnippchen schlagen. Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen) erreichte das gemeinsame Ziel, die Gemeinde Ammerbuch, innerhalb von 22 Minuten, während das Auto ab Tübinger Bahnhof 25 Minuten benötigte.

Sperrungen sorgen für Sommerstau.

Der Hintergrund ist der, dass in zwei Wochen die Strecke zwischen Tübingen und dem Teilort Unterjesingen gesperrt wird, womit eine weitere wichtige Straße für den hiesigen Pendlerverkehr entfällt. Erhebliche Behinderungen waren, trotz Umleitungen,  auch in der Vergangenheit schon ein großes Thema.

Pedelec bestes Verkehrsmittel für Pendler.

Palmer möchte für die Alternative des Pendelns mit dem Fahrrad werben: "Meiner Überzeugung nach ist das Pedelec das beste Verkehrsmittel für Pendler." Sein Zweirad ist aus genau diesem Grund auch mit dem Aufkleber "Dienstwagen" gesegnet und erfüllt für ihn genau diese Funktion. Der OB berichtet, dass er aus Erfahrung in der Stadt damit schneller vorankomme.

Testfahrten auf Einladung der Stadtwerke.

35 Pendler dürfen es ihm nun auch bald schon gleichtun. Die Stadtwerke Tübingen bieten den Interessierten Testfahrten während der Tübinger Sommerstau-Zeit an. 200 Pendler hatten sich für diese Testfahrten beworben. 

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