07. August 2017 10:10

Die neue Strecke als Hauptverbindung im Radwegekonzept verspricht etwa 820 Radfahrten pro Tag.

"Die Strecke hat nun Potenzial, eine wichtige Alltagsverbindung für Schüler und Berufstätige zu werden", so Landrat Roland Bernhard. Und weiter: "Radfahren modern und chic in unserem Landkreis zu machen, ist nicht einfach, denn wir sind hier traditionell auf Autos getrimmt."

Radverkehr bis 2025 verdoppeln.

Daher ist mit dieser Investition ein großer Schritt im Radverkehrskonzept gemacht worden, der dem Ziel näherkommt, das Alltagsnetz zu verbessern und den Radverkehr bis 2025 zu verdoppeln.

Insgesamt 16,4 Millionen Euro sollen im Rahmen des Konzepts investiert werden. 777.000 Euro sind nun in den Bau des Radwegs zwischen Leonberg und Rutesheim geflossen, der Ende Juni feierlich eröffnet wurde. Immerhin 86.000 Euro gingen dabei an die Stadt Rutesheim, da dort ein fast unbefahrbarer Radweg umgebaut wurde, wofür es keine Zuschüsse gab. 

Landrat: "Gut angelegtes Geld."

Landrat Bernhard begrüßt die Veränderung: "Insgesamt war diese Verbindung ein liederlicher Gehweg." Dieser ist nun auf einer Strecke von zwei Kilometern zu einem großzügigen Geh- und Radweg umgebaut worden. 

Zur Eröffnung der neuen Strecke, die in Kooperation zwischen Landratsamt, Leonberg und Rutesheim entstanden ist, waren Rutesheims Bürgermeister Dieter Hofmann, Martin Killinger (Beigeordneter), Landrat Roland Bernhard, Leonbergs Oberbürgermeister Bernhard Schuler und der Böblinger Straßenplaner Jörg Aichele gekommen.

Eigene Anbindungen und Radwege schaffen.

Der Landrat zeigt sich zufrieden und lobte die gute Zusammenarbeit. Er wies auch darauf hin, dass ein Ausbau des regionalen Schnellnetzes allein nicht nütze, wenn die 26 Städte und Gemeinden nicht auch eigene Anbindungen und Radwege schaffen würden. Aichele lobte zudem auch die Berücksichtigung des Naturschutzes und die Umfahrung entsprechender Stellen entlang der Strecke.

Der neu entstandene Weg liegt nun weiter entfernt von der Straße und wird zudem auch von den Landwirten genutzt. Anregungen aus dem Leonberger Gremium wurden mit in die Planung aufgenommen und diese Wünsche in der Umsetzung berücksichtigt. 

Zukunftsperspektiven.

Weitere Arbeiten werden 2018 folgen. Dann gilt es, den Radweg bis zum Krankenhaus und zum Berufsschulzentrum zu verlängern. 

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