10. Juli 2018 13:06

Bürgermeister Stefan Bubeck berichtet im AGFK-Interview, welche Ziele die Stadt Mengen mit dem Beitritt zum Netzwerk verfolgt und warum dem Fahrrad die Zukunft gehört.

 

Wann haben Sie Ihr erstes Fahrrad bekommen?

Zu Ostern, im Alter von 5 Jahren.

Was für ein Radel-Typ sind Sie?

Ich bevorzuge das Radwandern (40 – 100 km/Tag) mit einem Tourenrad

Jetzt mal ehrlich: Können Sie einen Platten reparieren?

Ja!

Welchen Vorteil hat das Rad für Sie im Alltag?

Das Fahrrad ist für mich zum einen ein Sportgerät, um die Ausdauer zu trainieren und gleichzeitig aber auch ein alternatives Fortbewegungsmittel zum Auto für kurze Distanzen im Alltag.

Welche besonderen Ereignisse zeichnet die Fahrradgeschichte Ihrer Kommune aus? 

Die Stadt Mengen liegt unmittelbar am Donauradwanderweg und wird jedes Jahr von ca. 100.000 Radfahrern „durchradelt“. Im Jahr 2013 war die Stadt Etappenziel der „Tour de Ländle“. Dies wurde mit einem großen Fest und einem abwechslungsreichen Abendprogramm gefeiert. Außerdem gibt es seit 1908 einen Radfahrverein im Stadtteil Rosna, der regelmäßige Radausfahrten für jedermann organisiert.

Was möchten Sie für die Radfahrer in Ihrem Landkreis erreichen? 

Die Verbesserung der Radinfrastruktur sowie der Verkehrssicherheit für schwächere Verkehrsteilnehmer stehen im Mittelpunkt. Durch viele Einzelmaßnahmen, Wettbewerbe und Projekte soll eine Bewusstseinsänderung bei der Bevölkerung erreicht werden („Changing Minds“, z.B. Wettbewerb „weg vom Auto“) und dadurch der Anteil des Fußgänger- und Radverkehrs am Gesamtverkehr erhöht werden.

Was erwarten Sie von der Mitgliedschaft in der AGFK-BW?

Neue Erkenntnisse und Hilfen durch den Erfahrungsaustausch (Best Practice Projekte)

Warum gehört dem Fahrrad die Zukunft?

Das Fahrrad ist eines der wichtigsten Fortbewegungsmittel im Individualverkehr. Es ist deutlich günstiger und umweltfreundlicher als sämtliche anderen Fahrzeuge. Eine verbesserte Radinfrastruktur (v.a Radwege) erleichtert bzw. fördert den Umstieg vom PkW auf das Fahrrad. Außerdem erschließt die E-Mobilität (Pedelecs) neue Zielgruppen (Senioren), die bisher auf das Fahrrad verzichtet hatten.

 

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