21. Januar 2019 16:54

Eine Mobilitätsbefragung im Landkreis Göppingen ergab einen Anstieg des Radverkehrs auf 14 Prozent des Gesamtverkehrs.

Der Ausschuss für Verkehr und Umwelt führte im September letzten Jahres die Haushaltsbefragung in Göppingen durch, bei der 6.000 zufällig ausgewählte Haushalte Auskunft über ihr Mobilitätsverhalten geben sollten. 13 Prozent nahmen an der sogenannten „Modal-Split-Erhebung“ teil. Aus den Antworten konnte der Anteil der Verkehrsträger im Gesamtverkehrsaufkommen ermittelt werden. Die Daten sollen zur Optimierung der Verkehrsplanung beitragen. 

Dominierendes Verkehrsmittel im Landkreis Göppingen ist immer noch das Auto. Aber der Radverkehrsanteil stieg immerhin von 6 bis 12 Prozent im Vorjahr auf 14 Prozent. Weitere 14 Prozent der Wege beschreiten die Bürger zu Fuß. Der Radverkehrsbeauftragte, Marco Schwab, freut sich über die zusätzlichen Radfahrer: „Es ist sehr erfreulich zu sehen, dass unsere Anstrengungen beim Infrastrukturausbau für den Radverkehr Früchte tragen.“

Die Daten der Befragung sollen nun dazu beitragen, den Radverkehr in Göppingen weiter zu fördern und vor allem Pendler dazu zu motivieren, das Auto stehen zu lassen und sich für den Weg zur Arbeit auf das Rad zu schwingen. Ziel für 2020 sind mindestens 15 Prozent Radfahrer im Gesamtverkehrsaufkommen.

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