13. November 2018 15:43

Sharrows und Schutzstreifen in Waghäusel zeigen Autofahrern, dass die Hauptstraßen auch den Zweirädern gehören.

Waghäusel macht jetzt mit Markierungen auf die gleichberechtigte Nutzung von Rad- und Autofahrern auf der Fahrbahn aufmerksam. Dabei kamen zwei Vorgehensweisen zum Einsatz.

Schutzstreifen für mehr Sicherheit

Als Schutzstreifen markierte Flächen am Fahrbahnrand sorgen für ausreichend Platz für Radler. Die Autofahrer sind dabei verpflichtet, den vorgeschriebenen Abstand von 1,5 Metern einzuhalten. Auf der Schutzstreifenfläche dürfen Autofahrer weder parken noch fahren, sofern der Gegenverkehr es nicht in Ausnahmen verlangt.

Ein Pfeil zum Teilen

Neben den Schutzstreifen wurden Piktogramme und Sharrows auf die Waghäuseler Fahrbahnen gemalt. Das Wort Sharrow setzt sich aus den englischen Begriffen „share the road“ und „arrow“ zusammen. Die Pfeile vermitteln so die Botschaft, dass die Straße geteilt wird und zwarin doppelter Hinsicht. So wissen Radfahrer, dass sie die Straße befahren dürfen. Zugleich wird Autofahrern signalisiert, dass kein Anspruch auf alleinige Nutzung besteht.

Was trotzdem nie fehlen sollte: gegenseitige Rücksichtnahme!

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