11. März 2018 19:18

Bilanzbericht des Radverkehrskonzeptes vorgelegt. Viel Lob aus allen Fraktionen.

Friedrichshafen hat einmal mehr das Ergebnis des Berichtes zum Radverkehrskonzeptes vorgelegt und damit belegt, was in Sachen Radverkehr getan wird. Großes Lob gab es dafür aus allen Parteien, denn die Stadt tut so einiges für ihre Radfahrer.

Rund 33 Euro investiert die Stadt, gemessen an Baustellen den Radverkehr betreffend, pro Bürger in den Radverkehr. Diese fließen in zahlreiche Maßnahmen, wie zum Beispiel auch in den Veloring. Abzüglich der Baustellen kommt man immerhin noch auf 9,20 Euro pro Bürger und ist mit diesem Wert der Fahrradstadt Münster mit 9,80 Euro pro Bürger dicht auf den Fersen.

Investitionen, die sich auswirken.

Das hat positive Auswirkungen, auch auf den bundesweiten ADFC-Fahrradklimatest. Die Stadt Friedrichshafen belegt dort in der Kategorie ihrer Größenordnung hinter Konstanz den zweiten Platz. Bundesweit schafft sie es auf Platz 12.

2016 und 2017 hat die Stadt 1,4 Millionen Euro in Baumaßnahmen für den Radverkehr investiert. Weitere 1,7 Millionen kommen für weitere Maßnahmen hinzu: 2018 sind nochmal 2,1 Millionen und 2019 weitere 952.000 Euro vorgesehen. 

Die Prioritätenliste für vorgesehene Maßnahmen ist zunächst nur vorläufig, da abhängig von weiteren Fördergeldern und Genehmigungen. Vor allem aber sollen Radwege ausgebaut, angelegt oder gar neu gebaut werden. An einigen Stellen sollen Abstellanlagen überdacht und Querungshilfen errichtet werden.

Fahrradparkhaus am Stadtbahnhof.

Auf dem Franziskusplatz soll in den kommenden Jahren ein Fahrradparkhaus entstehen. Planung und Bau übernimmt das Stadtwerk am See. Der städtische Haushalt sieht zudem bereits jetzt weitere 1,7 Millionen Euro für die Umsetzung vor. 

Großes Lob aus allen Fraktionen.

Erster Bürgermeister Stefan Köhler und Berichtender Wolfgang Kübler (Leiter des Stadtbauamtes) bekamen für die Zahlen und Vorhaben großes Lob. Lediglich die für 2020 vorgesehenen Querungshilfen in Kluftern wurden kritisiert, da eine zügigere Umsetzung wünschenswert sei, so Ortsvorsteher Michael Nachbaur. Der Grund dafür sei der Bau der B31, die möglichst erst nach der Umsetzung der Querungshilfen fertig gebaut werden sollte, damit der Verkehr dann "nicht schon im Dorf ist." Laut Köhler sei dies aber zeitlich kein Problem, da auch die B31 erst 2020 fertiggestellt würde.

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