10. November 2016 14:37

Umfangreiche Optimierung der Kreuzung Kaiserstuhlstraße/ Freiburger Straße vorgestellt.

Die Kreuzung Kaiserstuhlstraße/ Freiburger Straße in Emmendingen ist dafür bekannt, ein wichtiger Knotenpunkt für Radfahrer zu sein. Umso wichtiger ist es, dass dieser nun umfangreich optimiert werden konnte. Nicht nur für den Fahrrad- sondern auch für den Busverkehr. 

Verschiedene Maßnahmen für mehr Raum und Sicherheit

2014 wurde das Radverkehrskonzept der Stadt beschlossen. Die Kreuzung ist der erste von fünf Bauabschnitten. Verbessert wurden vor allem die Markierungen für Radfahrer. So wurden beispielsweise die Wartebereiche an Ampels (so genannte "Aufstellflächen") großflächig ausgezeichnet und eine Rechtsabbiergerspur für Radfahrer in Richtung Festplatz eingerichtet. Zudem gibt es einen verbreiterten Radweg aus Richtung Innenstadt. Für die Optimierungsmaßnahmen musste die Linksabbiegerspur Richtung Waldkirch weichen.

Wichtiger Knotenpunkt im RadNETZ 

Oberbürgermeister Stefan Schlatterer erklärt: "Historisch betrachtet verlief die Bundesstraße 3 nach Freiburg an diesem Knotenpunkt entlang." Er bemerkt aber ebenso, dass die Bedeutung dieses Abschnitts für den Autoverkehr nachgelassen habe. Daraus resultierte dann u.a. auch die Entscheidung, einen Fahrstreifen für den Umbau zu streichen. 

Im RadNETZ Baden-Württemberg Emmendingen-Freiburg ist die Kreuzung von großer Bedeutung und auch für das naheliegende, neue Wohngebiet "Ramie", das durch den Umbau besser an die Innenstadt angebunden ist. 

Radverkehr erhöhen und ÖPNV optimieren

Während 31.000 Euro in die Optimierung des Radverkehrs flossen, wurden weitere 225.000 Euro in die Optimierung des Busverkehrs vor Ort investiert. Da die Kreuzung täglich von 143 Bussen passiert wird, war auch dieser Umbau notwendig und wurde mit 40.000 Euro von den Stadtwerken unterstützt. 

"Derzeit drehen wir an zahlreichen Stellschrauben und versuchen dadurch den Radverkehr zu erhöhen und den ÖPNV zu optimieren. Radverkehr braucht Platz, deswegen mussten wir den Individualverkehr auf eine Fahrspur reduzieren", so der städtische Umweltexperte Christian Kessel. 

Oberbürgermeister Schlatterer fügt hinzu: "Die Bedeutung der Straße hat sich in den vergangenen Jahrzehnten enorm gewandelt. Wir müssen heute andere Schwerpunkte setzen." Da passt es gut, dass im Rahmen der Neugestaltung auch zwei neue E-Bikes im Wert von je 3.500 Euro aus dem Fuhrpark der Stadt vorgestellt wurden. Die beiden Räder aus dem Hause Conway kommen als Ersatz für nunmehr sechs Jahre alte E-Bikes zum Einsatz und stehen den Mitarbeitern der Stadt, sowie dem Oberbürgermeister auf seinem täglichen Weg zur Arbeit zur Verfügung. 

 

 

 

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