20. Dezember 2017 12:06

Es kommt in erster Linie nicht darauf an, selbst etwas zu sehen, sondern es geht vor allem darum, von anderen gesehen zu werden.

Hohoho 6. Dezember 2017, gegen 7.15 Uhr: Zwei Nikoläuse sind vor der FILharmonie in Bernhausen unterwegs. Ihr Interesse gilt der Fahrradbeleuchtung der Vorbeifahrenden. Brennt Licht, gibt es als Belohnung ein Schokoladenherz, funktioniert das "Birnlein" nicht, ziehen die Herren in Rot eine Karte, die auf die lebenswichtige Bedeutung der Scheinwerfer und Co bei Dunkelheit hinweist.

Schon Tradition geworden: Die Nikolausaktion der AGFK.

Im Namen der Verkehrssicherheit für Radler sind an diesem Morgen zwei Nikoläuse der Stadtverwaltung unterwegs: Bürgermeister Reinhard Molt und Jürgen Lenz vom "radhaus filderstadt". Gemeinsam wollen die Zwei für die Beleuchtung der Drahtesel werben. Die Aktion am 6. Dezember ist traditionell ein Teil der "Tu's aus Liebe"-Kampagne, die die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) in Baden- Württemberg seit Jahren durchführt. 2017 haben 26 Städte und Gemeinden ihre (bärtigen) Gesellen für den guten Zweck auf die Straßen geschickt - auch Filderstadt.

Licht am Fahrrad kann lebenswichtig sein.

Bürgermeister Molt, auch Mitglied im AGFK- Vorstand von Baden-Württemberg: "Licht trägt entscheidend zur Sicherheit von Radfahrern bei. Es kommt in erster Linie nicht darauf an, selbst etwas zu sehen, sondern es geht vor allem darum, von anderen - gerade auch von Autofahrern - gesehen zu werden." Der "Rad-Lenz" richtet daher seinen Appell an alle Eltern, darauf zu achten, dass ihre Kinder bei Dunkelheit nicht ohne Beleuchtung unterwegs seien: "Licht am Fahrrad kann nämlich lebenswichtig sein!"

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