08. August 2017 13:20

In einem waren sich alle einig: „Wir brauchen mehr junge Polizisten in den Verkehrsschulen, denn die kennen unsere Sorgen und Nöte, weil bei ihnen die Jugend noch nicht so lange her ist!“

Beim ADFC-JUGEND-FAHRRAD-FESTIVAL vom 28. - 30. Juli in der Mannheimer Jugendherberge wurde nicht nur geschraubt und Radgefahren oder gefeiert, sondern auch intensiv diskutiert.

Wie sieht die Verkehrserziehung der Zukunft aus?

So gab es Workshops zu den Themenschwerpunkten „Wie sieht die Verkehrserziehung der Zukunft aus“ oder „Wege- und Nutzungsrecht in deutschen Wäldern“. Nach dem Festival machten sich 21 Kinder und Jugendliche aus Heidelberg und Umgebung mit dem Fahrrad auf den Weg nach Stuttgart.

Hohe Qualität in der Radfahrausbildung.

Dort übergaben am Donnerstag, den 03. August, die Teilnehmer des Workshops "Wie sieht die Verkehrserziehung der Zukunft aus“ ihre Ergebnisse Vertretern des für die Verkehrserziehung zuständigen Innenministeriums.

Die Jugendlichen machten deutlich, dass die Kinder mehr statt weniger Zeit und eine hohe Qualität in der Radfahrausbildung benötigen. So sagte Oskar, es sei wichtig, dass die Kinder bereits früh mit der Vorbereitung und der Bewegungsschulung beginnen. Gefordert wird, dass die Kinder zu Beginn der Fahrradausbildung bereits das Fahrradfahren beherrschen. Dazu meinte Valentin: „Hier sind die Eltern und die Grundschulen gefordert“.

Qualitativ hochwertige und kindgerechte Medien.

Für Jonathan spielt es eine große Rolle, dass die Fahrradausbildung mit qualitativ hochwertigen und kindergerechten Medien begleitet wird. In einem waren sich alle einig: „Wir brauchen mehr junge Polizisten in den Verkehrsschulen, denn die kennen unsere Sorgen und Nöte, weil bei ihnen die Jugend noch nicht so lange her ist!“

Verkehrsreferent Sven Schüler vom Innenministerium war von den Anregungen und Meinungen und den konsequenten Betrachtungen der Kinder und Jugendlichen beeindruckt und versprach, die Ergebnisse in künftige Entwicklungen mit einfließen zu lassen.

zurück