07. Februar 2018 09:00

Aalener können ab sofort über das Online-Portal eigene Wünsche für das Radverkehrskonzept einbringen. Radverkehrsverbindungen mit allen Stadtteilen und Nachbarkommunen sind geplant.

Das Planungsbüro "VAR-Plus" aus Darmstadt wurde mit der Erarbeitung eines Radverkehrskonzeptes beauftragt, in welches nun auch die Bürger ihre Wünsche einfließen lassen dürfen. Das neues Online-Portal bietet diese Möglichkeit und ist ab sofort verfügbar. "Die Rückmeldungen werden von uns alle gelesen und so weit wie möglich berücksichtigt", so Planer Uwe Petry. Oberbürgermeister Thilo Rentschler ergänzt: "Radfahren soll in Aalen Spaß machen und ohne Konflikte ablaufen." Er erhofft sich eine rege Beteiligung an der Umfrage. Bis Anfang Juni ist die Teilnahme an der Umfrage möglich.

Infrastruktur für alle Zielgruppen weiterentwickeln. 

Das Konzept beinhaltet die Auswertung der Verkehrssicherheit und der Unfälle im Radverkehr, die Anbindung an den ÖPNV, sowie die Entwicklung eines klassifizierten Radverkehrsnetzes.

Die Infrastruktur soll für alle Zielgruppen weiterentwickelt werden. Dabei sollen sowohl die Bedürfnisse der Berufspendler, als auch der Alltagsfahrer, Schüler, sowie Freizeitradler berücksichtigt werden. Hinzu kommt eine Verbesserung der bereits vorhandenen Abstellanlagen.

An geeigneten Stellen, die vorgeschlagen werden können, sollen Mobilitätsstationen Services rund um das Fahrrad bereithalten. Von der Fahrradvermietung, über die Lademöglichkeit von E-Bikes, bis hin zu Informationsmaterial sollen Radler dort alles wichtige finden können.

Langfristiges Ziel ist ein klassifiziertes Netz.

Langfristiges Ziel ist es, ein klassifiziertes, abgestuftes Netz zu entwickeln, das alle Nutzergruppen berücksichtigt und speziell auf die Bedürfnisse des Alltagsradfahrers eingeht. Durchgängige Führungen für den Radverkehr werden hier angestrebt.

Am Radverkehrskonzept sollen neben den Aalener Bürgern auch die etablierten Verbände wie der ADFC mitarbeiten. Zudem ist eine Einbindung in die landesweiten Planungen unter dem Dach des Radnetz Baden-Württemberg vorgesehen.  

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