Handreichung "Überzeugend argumentieren"

Radfahren ist gefährlich! Außerdem halten die sich eh nicht an Verkehrsregeln und Busse werden durch Radfahrende auch nur behindert!

Mit diesen oder ähnlichen Vorurteilen sind Radverkehrsbeauftragte in ihrem beruflichen Alltag nur allzu oft konfrontiert. Sie stellen eine konsequente Radverkehrsförderung nicht nur in Frage, sondern behindern diese auch häufig.

Die Handreichung "Überzeugend argumentieren" soll es Radverkehrsbeauftragten ermöglichen, auf diesen Gegenwind konstruktiv zu reagieren. Die Handreichung ist als Arbeitshilfe konzipiert und berücksichtigt aktuelle Studien, die gängigen technischen Regelwerke sowie den gegenwärtigen gesetzlichen Rahmen zur Untermauerung der Argumente. Weiterhin sind Beispiele aus Baden-Württemberg enthalten, die bei der Entkräftung von Gegenargumenten hilfreich sind. Weiterführende Lesetipps erleichtern bei Bedarf den Einstieg in die Fachliteratur.

Die folgenden Argumente werden in der Handreichung behandelt:

  1. Radfahren ist gefährlich
  2. Radfahrende halten sich ohnehin nicht an Verkehrsregeln
  3. Tempo 30 geht nicht wegen der Leistungsfähigkeit
  4. Schutzstreifen kontra Parkplätze
  5. Wo keiner radelt, bauen wir keinen Radweg
  6. Es ist zu hügelig zum Radfahren
  7. Der gesetzliche Rahmen lässt es nicht zu
  8. Radfahrende gefährden Fußgängerinnen und Fußgänger
  9. Radfahrende behindern Busse
  10. Dafür bekommen wir keine Mehrheit im Gemeinderat

Die Handreichung wurde von der Geschäftsstelle, den Mitgliedskommunen Ludwigsburg, Filderstadt und Ravensburg sowie den Planerinnen und Planern der Planersocietät und des Planungsbüros VIA erstellt.

Hinweis: Die Inhalte der Handreichung sind mit dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg abgestimmt.

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